Wehener Adventssingen

Musik und Texte zum Advent, zum Zuhören und Mitsingen!

plakat-adventssingen-smallUnd schon ist er fast da – der 1. Advent!
Mit ihm beginnt das neue Kirchenjahr und eine besondere Zeit des Jahres!
Zu keiner Zeit des Jahres wird so viel gesungen wie im Advent.

„Machet die Tore weit“ – unter diesem Motto steht in diesem Jahr das Wehener Adventssingen am Sonntag, 30. November 2014 um 17.00 Uhr in der Evangelischen Kirche. Es erwarten Sie Musik und Texte zum Advent, zum Zuhören und Mitsingen. Musikalisch gestaltet wird der Abend vom Evangelischen Singkreis unter der Leitung von Kantor Thomas Wächter.

Herzlich eingeladen sind Ältere und Jüngere, Alleinstehende, Familien mit größeren und kleineren Kindern, eben alle, die innehalten und mit anderen singen, hören und sich auf das Christfest vorbereiten möchten!

Der Eintritt ist frei, selbstverständlich ist nach dem Adventssingen Zeit für Gemütlichkeit bei Keksen, Kaffee, Glühwein.

 

Mitwirkende:
Ev. Singkreis Wehen
Leitung & Orgel: Thomas Wächter

Ingrid Wächter, Lesungen

Vogue Mexico

mehringMultimedia-Reise anhand des Mexiko-Tagebuchs des deutsch-amerikanischen Künstlers Winold Reiss von 1920

Frank Mehring und Jens Barnieck

Freitag, 5. Dezember 2014, 19:30 Uhr
(Einlass mit einem Glas Sekt ab 19:00 Uhr)

vr-bank Untertaunus, Taunusstein-Wehen
Mainzer Allee 19
65232 Taunusstein-Wehen

Im Kontext des heutigen Interesses an kultureller Mobilität und interkulturellen Begegnungen eröffnet das Leben und das Werk des deutsch-amerikanischen Künstlers Winold Reiss (1886-1953) eine faszinierende Reise durch die vibrierende Jazz-Szene der Harlem Renaissance, durch die New Yorker Hochkultur zwischen den Weltkriegen und durch die Goldenen Zwanziger Jahre, in denen Mexiko „en vogue“ war. Winold Reiss wurde in Karlsruhe als Sohn des bekannten Landschaftsmalers Malers Fritz Reiss (1857-1914) geboren. Durch seinen Vater gefördert, der in die so genannte „Gutacher Künstlerkolonie“ nach Kirchzarten im Schwarzwald zog, studierte Winold Malerei und Design in München bei Franz von Stuck und Julius Diez. Der festen Überzeugung, dass ein Künstler auf der Suche nach relevanten Themen viel reisen müsse, wanderte er 1913 in die USA aus, kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Die Begegnung mit den Blackfeet Indianern, der mexikanischen Bevölkerung und Afro-Amerikanern in der Neuen Welt führte zu einer Neuausrichtung seiner Arbeit und verlieh ihr eine politische Sprengkraft.

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Giuseppe Verdi: Messa da Requiem

2014 Verdi Requiem Web

22.11.14, 19 Uhr, Rheingauer Dom
23.11.14, 17 Uhr, Schlosskirche Johannisberg:
Giuseppe Verdi: Messa da Requiem

Tatjana Charalgina | Sopran
Kremena Dilcheva | Mezzosopran
Keith Ikaia-Purdy | Tenor
Peter Schüler | Bass
Orchestervereinigung Glob’Arte
Tassilo Schlenther
| Gesamtleitung

Den Menschen in seiner ganzen Wahrhaftigkeit darzustellen war für Giuseppe Verdi immer oberstes Ziel. Verdi konfrontiert uns in seinen Opern wie auch in seiner “Messa da Requiem” mit unserem Schicksal, einem Schicksal, von dem sich der selbstbestimmte Mensch eigentlich befreien möchte, aber nicht kann. Sein monumentales Requiem, in dessen Kern der Schmerz und die Verzweiflung über den Abschied eines geliebten Menschen steht, schlägt den Bogen von den Schrecken des Jüngsten Gerichts im “Dies Irae” bis hin zum Trost der ewigen Ruhe im “Lux Aeterna“.

Hier ist alles absolut: das Flehen, die Angst, die Erlösung. Es geht um die Abgründe des Lebens und des Todes und um die höchste Seligkeit. Verdi hat diese Absolutheit in eine großartige kompromisslose Klangsprache gebracht. Sie duldet nicht einen Augenblick des Zögerns, nicht eine Sekunde der Unaufmerksamkeit. Es ist ein Tongemälde in intensivsten Farben und ohne den geringsten weissen Fleck. Dem “Nichts” des Todes setzt Verdi das “Alles” entgegen, die ganze Palette menschlicher Gefühle und göttlichen Heils. Ein “Highlight” und Meilenstein aller Requiem-Vertonungen!

Das Gospelmeeting: Rejoice! meets Prisma vokal

Gospel im Doppelplakat 2014-2 smallpack: Die Chöre Rejoice! (Taunusstein) und Prisma vokal (Mainz) geben am Sonntag, den 9. November um 18:00 Uhr zum ersten mal ein gemeinsames Konzert in der Ev. Kirche Wehen! 

Update: Es gibt noch einige wenige Restkarten an der ABENDKASSE!

Das Mainzer GospelJazz-Ensemble PRISMA vokal mit seinen 30 Sängerinnen und Sängern besteht seit 1993. Optisch das auffälligste Merkmal sind
die spektralfarbigen Handschuhe und die ausgefeilten Choreografien. PRISMA vokal hat in den letzten Jahren ein in der Rhein-Main-Chorszene einzigartiges Profil entwickelt, das mit den Begriffen Gospelchor oder Jazzchor nicht eindeutig zu  umschreiben ist. Gleichwohl umfasst das Repertoire Swing-, Latin-, Soul-, Pop-, Rock-, Contemporary Gospel- und Musical- Songs. Dieses ungewöhnliche
Spektrum macht den Chor vielseitig und die Auftritte sehr abwechslungsreich.

Prisma Konzert: Raise Your Voice!Zahlreiche Arrangements und auch eigene Kompositionen von Chorleiter Markus Gück runden das Profil eines GospelJazz-Vokalensembles ab.

 

Der Taunussteiner Gospelchor Rejoice! wird als Gastgeber den Abend eröffnen. Mit neuen Songs und den besten Titeln der letzten Jahre präsentiert der Chor eine Mischung aus Gospelklassikern, Popsongs und aktellen Gospeltiteln. Unterstützt wird der Chor von dem
Mainzer Gospelsänger Linus Kraus und Frank Bangert am Klavier.

Zum Abschluss des Konzerts wird es ein großes Finale mit beiden Chören geben.

Weitere Informationen über prisma vokal auf Facebook
und auf der Website prisma-vokal.de

Eintritt: 8.-, erm. 5.-
Vorverkauf bei

Heep – schreiben & schenken, Wehen,
Schreibwaren Ellinger in Bleidenstadt sowie
online unter www.projektchor.de


 

Neue Orgel bereichert Rheingau

Am 31. Oktober wird in der Evangelischen Kirche in Mittelheim zum ersten Mal die „neue gebrauchte“ Orgel erklingen. Die neobarocke Bosch- Orgel bereichert damit die Orgellandschaft im Rheingau. A- Kirchenmusiker Tassilo Schlenther kommt ins Schwärmen, wenn er die große Orgel spielt. „Diese Orgel kann man konzertant wunderbar einsetzen“, freut er sich. Und mit ihm sicherlich viele Musikliebende, wenn es dann demnächst mehr Konzerte in Oestrich- Winkel geben wird.


27 echte Register, zwei Manuale, viele Pedalregister, mit denen man sogar Melodien spielen kann, insgesamt etwa 1600 Pfeifen, davon einige bis zu 16 Fuß hoch. All‘ das gehört zur neuen Orgel. Zusätzlich wurden noch ein paar weitere „8 Fuß Register“ hinzugefügt, damit die Orgel nicht nur Brillianz und Glitzer im Ton hat, sondern auch warm und weich klingen kann. „So kann man damit auch romantische Stücke interpretieren“, erklärt Schlenther. Tassilo Schlenther bekam auch ein paar Register vom Kirchenvorstand „geschenkt.“ Ein solches zusätzliches Register etwa ist die Gamba, die wie ein Streichinstrument klingt. Aber auch kleine und feine Töne kann man dem bis fast unter die Decke reichenden Instrument entlocken. Etwa mit „kleinen barocken Spielereien wie dem Zimbelstern oder der Nachtigall.
Zum Vergleich: die frühere, sehr viel kleinere Orgel hatte nur ein Manual, 6 Register und etwa 350 Pfeifen und war ursprünglich mal für eine Friedhofskapelle vorgesehen.

Premiere am Reformationstag
Am 31.10.2014 ist nun „Premiere“. Dann erklingt die Orgel um 19 Uhr zum ersten Mal für die Öffentlichkeit. Der Kantor an St. Gereon in Köln, Jürgen von Moock, wird an der Orgel sitzen und im Festgottesdienst rein improvisatorisch auf dem neuen Instrument spielen. Natürlich werden Lieder wie „Ein feste Burg ist unser Gott“ und „Großer Gott, wir loben Dich“ zu hören sein, sagt Tassilo Schlenther. Schlenther ist neugierig, wie sich die neue Orgel auf den Gemeindegesang auswirkt. „Der Gottesdienst wird bunter“, ist er sich sicher. Und er glaubt, dass die Attraktivität der Kir- chengemeinde noch mal steigen wird. „Wir spielen dann musikalisch in der Oberklasse mit.“

Weitere Konzerte
Am Samstag, den 1. November um 19 Uhr spielen Kantorin Verena Zahn und am Sonntag, den 2. November um 17 Uhr Kantor Patrick Leidinger Werke von Bach, Liszt und anderen Komponisten auf der neuen Orgel. Der Eintritt ist frei.

Nachtgedanken

Literarische und musikalische Nachtwanderung

mit Renate Kohn und Cornelius Hummel

Sonntag, 5. Oktober 18:00 – 19:00
Ev. Kirche Wehen

Kohn-Hummel-smallEin Tag geht zu Ende – ein Tag voller Erlebnisse oder ein Tag voller Einsamkeit, ein Tag ohne Rast und Ruh oder ein Tag an dem die Seele baumeln durfte, ein Tag voller Lachen und Fröhlichkeit oder ein Tag voller Trauer und Schmerz… am Ende jeden Tages steht der Abend, kommt die Nacht. Was kann alles geschehen in einer Nacht? Wie unterschiedlich werden die Nachtstunden erlebt, durchlitten oder genossen?

Johann Wolfgang v. Goethe, Heinrich Heine, Rainer Maria Rilke u.v.m. kommen in dieser Lesung zu Wort.

Renate Kohn hat eine literarische Auswahl in Abend- und Nachtgedichten getroffen und nimmt die Zuhörer mit auf eine stimmungsvolle Nachtwanderung. Begleitet wird sie von dem bekannten Cellisten und Komponisten Cornelius Hummel, der mit seinem Instrument Klangbilder zaubert, die Wegweiser der literarischen Nachtgedanken sind.