Lux Aurumque – Licht und Gold

Lux Aurumque

Lux Aurumque – Licht und Gold: Dies ist nicht nur der Titel einer Chormusik, die den amerikanischen KomponistenEric Whitacre mit seinem virtuellen Chor auf YouTube weltbekannt gemacht hat, sondern auch der Titel des diesjährigen Konzertprogramms der Neuen Rheingauer Kantorei. Im Mittelpunkt stehen aktuelle a-cappella-Chorkompositionen aus dem späten 20. und beginnenden 21. Jahrhundert. Die zeitgenössische geistliche Chormusik (nicht etwa zu verwechseln mit dem „Neuen Geistlichen Lied“) hat ihre ursprünglich avantgardistischen Tendenzen weitgehend abgelegt und verbindet nunmehr eingängige Melodik mit einer sehr reichen, sehr farbigen und begeisternden Harmonik und Rhythmik. Der Amerikaner Eric Whitacre, der Walise Karl Jenkins, der Norweger Ola Gjeilo oder auch Urmas Sisask aus Estland zählen zu den derzeit „angesagtesten“ lebenden Komponisten für sakrale Chormusik und bringen frischen Wind und frische Farben in dieses völlig zu Unrecht als ergraut und vermeintlich zu akademisch daherkommende Chormusikgenre.
Einfach zurücklehnen, zuhören und genießen! Die Frohe Botschaft gibt’s gratis dazu!
Die Termine für diese Konzerte sind:
Sonntag, 05. Juli, 18 Uhr, in der Basilika St. Aegidius in Mittelheim
Sonntag, 12. Juli, 18 Uhr, in der Pfarrkirche St. Martin in Oestrich
Die Leitung hat Tassilo Schlenther. Der Eintritt ist frei. Eine freiwillige Spende zugunsten der Chorarbeit ist willkommen.
Herzliche Einladung!

 

Es begann vor 60 Jahren auf einem Turm

Ihren ersten Auftritt hatten sie auf einem Turm. Genauer gesagt an Weihnachten 1955 auf dem Turm der Breithardter Kirche. Seit dem gibt es den Posaunenchor Breithardt, der sich später mit dem Posaunenchor Strinz-Margarethä zusammenschloss.

Den ersten offiziellen Auftritt hatten die fünf Bläser an Pfingsten, zum 75-jährigen Bestehen der Sängervereinigung Breithardt. Damit gehört der Posaunenchor zu den ältesten kirchenmusikalischen Gruppen in der Region. „Die Zahl der Aktiven wuchs nach der Gründung des Chors deutlich an“, weiß der heutige Chorleiter Matthias Binding. Pfarrer Walter Gehring gründete den Chor. Danach leiteten Kantor Paul Brendel und Kator Ritzkowsky (beide aus Bad Schwalbach) den Chor, bevor Karl Lenz aus Michelbach die Leitung übernahm. Dieser leitete den Chor stolze 48 Jahre von 1958 bis 2006. Als bislang einzige Frau leitete Alexandra Binding den Chor von 2007 bis 2010, bis ihn dann Matthias Binding übernahm.

„Derzeit haben wir 11 Bläser und zwei Bläserinnen“, erzählt er. Insgesamt werden es wohl über 50 gewesen sein, die aktiv mitgespielt haben. Auch um den Nachwuchs kümmern sich die Chorleiter. Die jüngsten Mitglieder  sind 14 und 15 Jahre alt. „Die ältesten Mitglieder sind 72 Jahre alt“, sagt Bind2121ing. Hauptaufgabe des Posaunenchores ist die musikalische Gestaltung von Gottesdiensten in der Region. Zudem spielen sie regelmäßig bei Seniorenfeiern, Geburtstagen und Advents- und Weihnachtsmärkten.

„Höhepunkte waren die Teilnahme an insgesamt sechs Kirchentagen oder den Deutschen Posaunentagen. Aber auch im Ausland, etwa in Frankreich und Österreich hat der Chor schon gespielt. In der Reihe „musikalische Matinee“ stellt der Chor einmal im Jahr sein musikalisches Repertoire vor. Am 28. Juni feiert er in einem Fest- Gottesdienst um 10 Uhr in Strinz-Margarethä sein 60-jähriges Bestehen.

Sommer-Jubiläums-Konzert des Black Sheep Gospel Choir

bsgc-smallDas Jahr 2015 ist für die Black Sheep ein besonderes: Wir feiern unser 20jähriges Chorjubiläum!

Hierzu laden wir Euch sehr herzlich zu unserem großen

Sommer-Jubiläums-Konzert des Black Sheep Gospel Choir & Band
am Sonntag, den 5.Juli 2015, um 18:00 Uhr in die
Reformationskirche Bad Schwalbach (Adolfstraße 34)
ein.

Neben der aktuellen Chorformation und Band haben wir auch alle ehemaligen Schafe & Chorleiter eingeladen. Zusätzlich zu einem möglichen persönlichen Wiedersehen werden wir aber auch musikalisch einen Streifzug durch 20 Jahre Chorgeschichte unternehmen sowie neue Songs präsentieren. Ob gefühlvoll oder rockig, zum Zuhören oder Mitsingen – für jeden ist etwas dabei!
Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird am Ausgang gebeten.

Vor und nach dem Konzert gibt es die Möglichkeit, bei einem Glas Sekt oder O-Saft sich mit den Schwarzen Schafen auszutauschen, außerdem könnt ihr hier auch die druckfrische Festschrift gegen einen kleinen Unkostenbeitrag erwerben.
Einlass ist ab 17:30 Uhr. Da die Kirche in erfahrungsgemäß u. U. recht schnell voll sein kann, bitten wir um Verständnis, dass wir keine Plätze reservieren können! Allerdings halten wir die erste Reihe für Menschen mit Einschränkungen frei, und auch für Kinder, die uns wie immer sehr willkommen sind, organisieren wir Plätze.
Parkmöglichkeiten bestehen im Parkhaus an der Stadthalle, in unmittelbarer Nähe der Kirche (Fußweg 2 Minuten). Bitte fahren Sie nicht direkt die Kirche an, da dort diesmal keine Parkplätze zur Verfügung stehen.
202

Konzert mit dem Kammerchor Rheinhessen

Der Kammerchor Rheinhessen, ehem. Mainzer Figuralchor, singt in Taunusstein

Der Kammerchor Rheinhessen lädt Sie herzlich zu seinem Konzert ein. Das Ensemble aus ca. 24 Sänger und Sängerinnen wurde nach der Auflösung des Mainzer Figuralchores von Stefan Weiler Anfang des Jahres 2015 neu gegründet und beschäftigt sich vor allem mit der Musik des Barock. Unter dem Motto „Rund um Bach“ stehen in den Konzerten des Chores deshalb vor allem Werke Johann Sebastian Bachs im Mittelpunkt. So bildet im Konzert am

Sonntag, den 28. Juni 2015 um 17:00
in der Kirche St. Peter auf dem Berg  in Taunusstein-Bleidenstadt

 

die Mottete „Jesu meine Freude“  den Mittelpunkt des Programms. Daneben werden eine großartige 10-stimmige Vertonung des „Stabat Mater“ von D. Scarlatti sowie Karfreitags-Motetten von J.D. Zelenka, beides Zeitgenossen von J.S. Bach, erklingen.

Der Kammerchor Rheinhessen und sein künstlerischer Leiter Stefan Weiler bedanken sich, in der Kirche St. Peter auf dem Berg  in Taunusstein-Bleidenstadt musizieren zu dürfen. Wir freuen uns über einen regen Besuch zu einer musikalischen Reise „Rund um Bach“.

Eintritt: € 15,-

Kartenvorverkauf: Inge Beck 06128  41140


 

Das Programm:

Domenico Scarlatti, „Stabat Mater“

Jan Dismas Zelenka,
„Caligaverunt“ (ZWV 55,9)
„Tenebrae factae sunt“ (ZWV, 5)
„Velum templi scissum est“ (ZWV 55, 3)
Johann Sebastian Bach, Motette „Jesu meine Freude“ BWV 227

Seit 1997 sind Männer „erlaubt“

Singkreis-smallSeit 1997 sind Männer „erlaubt“

Evangelischer Singkreis Wehen feiert 50jähriges Bestehen

Angefangen hat alles im Keller des Pfarrhauses. Im Januar des Jahres 1965 gründete Anne Fellner, die Ehefrau des damaligen Wehener Pfarrers einen Frauenchor, der zunächst im Keller des Pfarrhauses probte. Schnell vergrößerte sich der aus einem Gesprächskreis entstandene Chor auf über 40 Mitglieder. Und fortan bereicherte der Chor das Gemeindeleben der Evangelischen Kirchengemeinde Wehen. So singen sie bis heute bei Gottesdiensten und Veranstaltungen der Kirchengemeinde. Nach fünf Jahren übernahm Gründungsmitglied Erika Lotze die Leitung des Chores. Sie singt bis heute mit. Nach acht Jahren übernahm Renate Roddewig den Chor. Anfang der Achtziger Jahre kam der erste Mann ins Spiel. Heinz Zickler übernahm aber nur die Leitung, noch war es weiterhin ein Frauenchor. Zum 30-Jährigen Jubiläum des Chores übernahm dann der frisch gebackene Dekanatskantor Thomas Wächter die Gruppe. Zwei Jahre später wurden dann auch Männer zum Chor zugelassen. Bis heute hat sich weder an der Chorleitung, noch an der Mitgliederzahl etwas geändert.

20-jähriges Dienstjubiläum des Dekanatskantors

Das Repertoire des Chores ist breit gefächert: „Es reicht von der Gregorianik bis in die Gegenwart“, so Sprecherin Babette Gütter. „An Erntedank, bei Konfirmationsgottesdiensten und am Ewigkeitssonntag ist der Chor zu hören“, sagt sie. „Osternacht und Christmette sind ohne den Singkreis nicht vorstellbar“, davon ist sie überzeugt. Zum 50 jährigen Chorjubiläum und gleichzeitig 20-jährigen Dienstjubiläum von Dekanatskantor Thomas Wächter hat sich der Singkreis eine Kantate von Dietrich Buxtehude vorgenommen. Diese wird am Sonntag, den 21. Juni um 17 Uhr in einem Festgottesdienst in der Wehener Kirche erklingen. Erstmals wird dann auch ein Streichorchester den Chor begleiten.

Gemeinschaft spielt große Rolle

Neben dem Gesang spiele die Gemeinschaft eine große Rolle. Das wird auch in einem Aushang aus den Gründungsjahren ersichtlich, den Kantor Thomas Wächter aufbewahrt hat. „Wir üben wirklich fleißig und freuen uns, wenn unsere Choräle oder Volks- und Liebeslieder dann immer besser klingen. Wir lachen aber auch viel und sprechen über manches, was uns interessiert“, heißt es da.

Die Gemeinschaft und gemeinsame Erlebnisse außerhalb von Konzerten sind das, was den Chor ausmacht und zusammenhält, betont Helga Junker, die, wie Erika Lotze auch Gründungsmitglied ist und immer noch im Chor mitsingt. Sie bringt es auf den Punkt: „Wenn Eine oder Einer mal nicht da ist, dann fehlt er.“

Jazz mit „Tango Transit“

Die Jazz-Band „Tango Transit“ gibt am 12. Juni 2015 in Bad Schwalbach ihr Stelldichein.
„Tango Transit“, ein Trio aus dem Frankfurter Raum, hat in den vergangenen Jahren bei mehr als 250 Konzerten im In- und Ausland Jazzliebhaber und Kritiker überzeugt.
Die Art, nach der hier Energie und Ausdruckskraft des klassischen Tangos mit modernem Sound verschmilzt, ist einzigartig. Elemente aus der Cajun-Musik Louisianas mischen sich mit der Rohheit des Balkans – französische Musette trifft auf orientalische Klänge; hinzu kommen House Bass Drum oder Wah-Wah und Verzerrer beim Akkordeon. Wie aufregend die Verschmelzung der verschiedenen Stilrichtungen sein kann, ist auf dem aktuellen Album „Akrobat“ (JAZZNARTS) nachzuhören. Dieses enthält neben Kompositionen der Band erstmals auch drei Bearbeitungen (Roger Waters „Brain Damage“, Astor Piazzollas „Libertango“ und F. Mendelssohn Bartholdys „Elfentanz“).
Die Musik von Tango Transit ist kraftvoll, filigran, melancholisch, schweißtreibend – und live äußerst beeindruckend. Martin Wagner (Akkordeon), Hanns Höhn (Bass) und Andreas Neubauer (Schlagzeug) liefern mit ihrer Musik das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit von drei außergewöhnlichen Instrumentalisten ab. Das Jazzthing schreibt: „Das Trio musiziert auf höchsten Niveau, jeder ist Solist… eine Entdeckung!“
Das Konzert findet am 12. Juni um 21 Uhr in der Martin-Luther-Kirche, Bad Schwalbach, statt. Der Eintritt beträgt 15 Euro. Karten sind im Vorverkauf in der Touristeninformation/Reisebüro Fischer in der Adolfstraße erhältlich.